Unser pädagogisches Konzept
Wir sehen unsere Kita als zweites Zuhause – einen Ort, an dem Kinder sicher ankommen, neugierig entdecken und sich frei entfalten können. Hier sollen sich Kinder, Eltern und unser Team willkommen, geborgen und gut aufgehoben fühlen.
Ein lebendiges Miteinander prägt unseren Alltag. Gemeinsame Feste, Aktionen und Begegnungen verbinden Kinder, Eltern und pädagogisches Team und schaffen eine warme Atmosphäre voller Vertrauen, Freude und gegenseitiger Unterstützung.
Unsere pädagogische Arbeit ist an den Ideen von Maria Montessori orientiert. Im Mittelpunkt steht ihr Leitgedanke: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Wir begleiten Kinder behutsam dabei, Dinge eigenständig zu erproben, Entscheidungen zu treffen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
Eine sorgfältig vorbereitete Umgebung, kindgerechte Materialien und klare, verlässliche Strukturen geben den Kindern Orientierung und ermöglichen ihnen, ihre Umwelt mit allen Sinnen aktiv zu erkunden. Dabei berücksichtigen wir die individuellen Entwicklungsphasen jedes Kindes und geben ihm den Raum, in seinem eigenen Tempo zu lernen.
So entsteht ein Ort, an dem Selbstständigkeit, Sicherheit, Wohlfühlen und Neugier zusammenkommen – für Kinder, Eltern und unser Team.

Ein Geben und Nehmen zwischen den Kindern
Fangen die Jüngsten der Gruppe gerade an, zu krabbeln oder zu laufen, sausen die Älteren des Kindergartens schon durch die Räumlichkeiten. Aufgrund der gemischten Altersklassen entsteht so ein Geben und Nehmen zwischen den Kindern selbst: Die Jüngeren lernen von den älteren Kindern, wie man läuft, sich hochzieht oder gar konzentriert mit einem Material spielt. Die Älteren hingegen lernen, den Jüngsten Spiele oder Bewegungsabfolgen beizubringen, bei starken Emotionen genau hinzuhören und Geduld aufzubringen. Die Mischung stärkt letztendlich den Teamgeist der gesamten Gruppe und zeigt eine deutliche Entwicklung von einem Individuum am Anfang der Kindergartenzeit hin zum „Teamplayer“ am Ende der Zeit in unserem Kindergarten.

Kinder, Kulturen und Sprache
Mehrsprachigkeit ist uns wichtig. In unserer Einrichtung begegnet den Kindern neben Deutsch unter anderem auch Spanisch, Arabisch,Vietnamesisch, Französisch oder Englisch. Es ist für uns also selbstverständlich, dass wir die Sprachen in unserem Alltag aufgreifen etwa in Form von mehrsprachige Begrüßungen, Lieder oder kleinen Alltagsbegriffen. An Festen und Jahresfeiern erklingen ebenfalls Lieder aus verschiedenen Kulturen und in verschiedenen Sprachen. Darüber hinaus sind Integrierte Sprachförderung und Early Literacy für uns keine Maßnahmen, die an den Rand des Tages gestellt werden – sie sind das Herzstück unserer Arbeit. Wir fördern Literacy ganzheitlich: Die Garderoben sind beispielsweise mit Schrift und Bild versehen, wir lesen vor, erzählen, reimen, singen, betrachten Bilder und führen Gespräche mit jedem einzelnen Kind auf Augenhöhe.

Situationsorientierter Ansatz
Unsere pädagogischen Fachkräfte begleiten die zehn Kinder tagein, tagaus. Als pädagogischer Ansatz steht hier vor allem das Freispiel im Zentrum sowie die Devise, die Persönlichkeit des Kindes zu erkennen und ihm dabei helfen, sich selbst zu helfen - getreu nach dem Motto von Maria Montessori. Die Kinder können darüber verfügen, wie sie mit welchen Materialien spielen wollen, ob allein oder in Gesellschaft. Das wichtigste Kriterium ist, dass die Kinder sich nach eigenem Willen und eigenem Tempo entwickeln dürfen. Dieses Freispiel fügt sich in einen Rahmen ein, anhand dessen die Erzieherinnen den Kindern spielerisch Tagesstrukturen mit an die Hand geben wollen. Visuelle, physische sowie akustische Elemente sind dabei fester Bestandteil. Täglich können die Kleinsten ihre Motorik verbessern und neue Fähigkeiten durch Malen, Basteln, Hämmern und Ähnlichem dazulernen. Auch wöchentliche Turntage sind beliebt, in denen alle über Sprungmatten und Matratzen durch den Gruppenraum springen dürfen.