Unser pädagogisches Konzept
Kinder brauchen immer, aber gerade in Zeiten wie diesen, einen Raum, um sich kindgerecht und frei entwickeln zu können. Die Kita Kleine Sonne ist genau solch ein Ort unser zweites Zuhause. Der Leitgedanke, den hier alle leben. Es ist ein Ort, an dem Kinder, die ErzieherInnen und die Familien mit all ihren Stärken, Besonderheiten und Hintergründen willkommen sind. Wir verstehen uns, als eine Einrichtung, die Schutz, Orientierung und Lernen bietet.
Unser Sonnen-Team arbeitet täglich daran, eine warme und verlässliche Umgebung zu schaffen, in der jedes Kind die Chance bekommt, die eigene Stimme zu finden. Und das im wörtlichen wie im übertragenen Sinne!

Ein Geben und Nehmen zwischen den Kindern
Fangen die Jüngsten der Gruppe gerade an, zu krabbeln oder zu laufen, sausen die Älteren des Kindergartens schon durch die Räumlichkeiten. Aufgrund der gemischten Altersklassen entsteht so ein Geben und Nehmen zwischen den Kindern selbst: Die Jüngeren lernen von den älteren Kindern, wie man läuft, sich hochzieht oder gar konzentriert mit einem Material spielt. Die Älteren hingegen lernen, den Jüngsten Spiele oder Bewegungsabfolgen beizubringen, bei starken Emotionen genau hinzuhören und Geduld aufzubringen. Die Mischung stärkt letztendlich den Teamgeist der gesamten Gruppe und zeigt eine deutliche Entwicklung von einem Individuum am Anfang der Kindergartenzeit hin zum „Teamplayer“ am Ende der Zeit in unserem Kindergarten.

Kinder, Kulturen und Sprache
Mehrsprachigkeit ist uns wichtig. In unserer Einrichtung begegnet den Kindern neben Deutsch unter anderem auch Spanisch, Arabisch,Vietnamesisch, Französisch oder Englisch. Es ist für uns also selbstverständlich, dass wir die Sprachen in unserem Alltag aufgreifen etwa in Form von mehrsprachige Begrüßungen, Lieder oder kleinen Alltagsbegriffen. An Festen und Jahresfeiern erklingen ebenfalls Lieder aus verschiedenen Kulturen und in verschiedenen Sprachen. Darüber hinaus sind Integrierte Sprachförderung und Early Literacy für uns keine Maßnahmen, die an den Rand des Tages gestellt werden – sie sind das Herzstück unserer Arbeit. Wir fördern Literacy ganzheitlich: Die Garderoben sind beispielsweise mit Schrift und Bild versehen, wir lesen vor, erzählen, reimen, singen, betrachten Bilder und führen Gespräche mit jedem einzelnen Kind auf Augenhöhe.

Situationsorientierter Ansatz
Unsere pädagogischen Fachkräfte begleiten die zehn Kinder tagein, tagaus. Als pädagogischer Ansatz steht hier vor allem das Freispiel im Zentrum sowie die Devise, die Persönlichkeit des Kindes zu erkennen und ihm dabei helfen, sich selbst zu helfen - getreu nach dem Motto von Maria Montessori. Die Kinder können darüber verfügen, wie sie mit welchen Materialien spielen wollen, ob allein oder in Gesellschaft. Das wichtigste Kriterium ist, dass die Kinder sich nach eigenem Willen und eigenem Tempo entwickeln dürfen. Dieses Freispiel fügt sich in einen Rahmen ein, anhand dessen die Erzieherinnen den Kindern spielerisch Tagesstrukturen mit an die Hand geben wollen. Visuelle, physische sowie akustische Elemente sind dabei fester Bestandteil. Täglich können die Kleinsten ihre Motorik verbessern und neue Fähigkeiten durch Malen, Basteln, Hämmern und Ähnlichem dazulernen. Auch wöchentliche Turntage sind beliebt, in denen alle über Sprungmatten und Matratzen durch den Gruppenraum springen dürfen.